Marzahner Promenade

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Bis hierher und wie weiter? 2015 - Temporäre Kunstprojekte in der Marzahner Promenade

Die ursprünglich auf fünf Jahre begrenzte Reihe temporärer künstlerischer Projekte in der Marzahner Promenade begann im Jahr 2010. Sie ist nun um weitere fünf Jahre verlängert worden. Das Thema der Projektreihe ist der Ort selbst: Am Beispiel der Marzahner Promenade befassen sich die künstlerischen Arbeiten mit der Frage des Funktionierens von Stadt und Stadtraum. In Form von temporären künstlerischen Installationen, Interventionen, Aktionen im Stadtraum wird der Wohn- und Lebensort Marzahner Promenade hinsichtlich seiner heutigen und zukünftigen Potenziale thematisiert. Mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln wird der öffentliche Raum der Promenade befragt, verändert und belebt.

Aus dem ersten Wettbewerb im Herbst 2010 wurden die Installation Fehlen von Seraphina Lenz und Songs of Hope von Sebastian Gräfe realisiert.


Im Jahr 2011 wurden sechs Künstlerinnen und Künstler zum Wettbewerb eingeladen. Realisiert wurden die Projekte Sandpromenade von Schirin Kretschmann, Silberstreif von Holger Beisitzer und Spazierengehen von Hans Winkler.


2012 wählte die Jury aus sechs eingeladenen Teilnehmern: Wolfgang Ganter, Arbeit für das Glück des Menschen, eine Bakterielle Beschleunigung des Wandmosaikes von Walter Womacka, sowie Jorn Ebner, Mobiles Aktionsfeld, ein performatives Projekt im gesamten Raum der Marzahner Promenade und Daniel Wolter, Marzahner Promenaden Geologie, eine Materialuntersuchung und Publikation aus.


Auch 2013 bespielten wieder drei temporäre Kunstprojekte die Marzahner Promenade im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Hierzu wurden im Frühjahr sechs Berliner Künstlerinnen und Künstler zu einem engeren Wettbewerb eingeladen und folgende Projekte wurden ausgewählt: Gespräch um acht Ecken, ein öffentliches Abendessen initiiert von Barbara Friess, Trojaner, das scheinbar ziellose Transportieren eines ungewöhnlichen Objektes durch die Marzahner Promenade von Timo Kahlen und eine gemeinsame Bewegung, ein choreographierter Gleichklang von Bewegungen durch den öffentlichen Raum auf der Basis des aufrechten Gangs von Stephan Kurr.


Zum Abschluss des auf fünf Jahre angelegten Programms wird eine Dokumentation aller Projekte erscheinen.


Auslober des Wettbewerbs ist das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Fachbereich Kultur

Die Koordinierung erfolgt durch die Leiterin der Galerie M, Karin Scheel

unterstützt durch das Büro für Kunst im öffentlichen Raum des Kulturwerks des bbk-berlins

und die bezirkliche Fachkommission für Kunst im öffentlichen Raum

Die Jury - Fachpreisrichter: Thorsten Goldberg (Bildender Künstler, Vorsitz); Josefine Günschel (Bildende Künstlerin); Ellena Olsen (Bildende Künstlerin); Andreas Sommerer (Architekt); Sachpreisrichter: Ulrich Jursch (degewo); Gaby Morr (BSM); Juliane Witt (Bezirksstadträtin); Stellvertretender Preisrichter: Jorn Ebner (Bildender Künstler); Sachverständige: Karin Scheel (Galerie M); Martin Schönfeld (Büro für Kunst im öffentlichen Raum)

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadtzentren“.