Begegnungen und Standpunkte; Hubertus von der Goltz

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Ort

Berlin Hellersdorf, Eisenacherstr 61 und 63, 12629 Berlin

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Künstlerin, Künstler

Hubertus von der Goltz

Technische Angaben

Werktechnik, Material

Figurensilhouetten aus Aluminiumblech, verzinkte Stahlträger


Maße

Figuren Haus 1: 280 cm und 285 cm hoch, Haus 2: 270 cm und 265 cm. Wippe (Stahlträger, Quadratrohr): 22,5 m lang. Verbindungsträger zwischen den Gebäuden: 18 m.


Kurzbeschreibung

Vier Figuren balancieren auf auskragenden Stahlträgern, welche auf die Dachkante zweier 11-geschossiger Wohnhochhäuser aufgelegt sind.

Zeitangabe

1997

Inhaltliche Beschreibung

In luftiger Höhe auf den Dächern zweier Punkthäuser suchen vier überlebensgroße Figuren Balance. Sie bilden eine markante Fernwirkung über das Wuhletal hinweg bis zum Bereich Landsberger Tor in Marzahn. Als eine zeichenhafte Ortsmarkierung an der Bezirksgrenze, vermitteln die Skulpturen eine Nachdenklichkeit und kritische Reflexion des Standortes. Ein wesentliches Element der Arbeiten ist das Motiv der Irritation der Betrachter. Sie stehen in einem Kontext der integrativen Kunst, die auf einen städträumlichen Zusammenhang reagiert und diesem interpretiert. Quelle: Martin Schönfeld, 19-05 Inge Jastram in Dokumentation Kunst im Öffentlichen Raum Großsiedlung Hellersdorf, Hrsg. Kunstkommission Marzahn-Hellersdorf 2005)

Hubertus von der Goltz über seine Arbeit: Mein Thema zielt auf den Einzelnen und seine Balance zwischen Denken, Handeln und Sein. Für mich ist es ein symbolischer Akt: Derjenige, der balanciert, muß sich auf sich selbst und seinen Weg konzentrieren. Dies ist eine grunds, menschliche Erfahrung. Jeder hat seine eigenen Assoziation. So ist der Ausgangspunkt für jeden gleich. Meine Arbeiten wollen Vorgaben für den Betrachter sein, sich und seine eigene Befindlichkeit zu reflektieren.

Wege, Übergänge und Brücken stehen in meiner Arbeit als Symbole für die vielfältigen Probleme, die der Mensch zu bewältigen hat. Ich zeige einen kleinen Abschnitt dieses endlosen Weges, einen metaphorischen Moment, der in seinem Charakter einem Energiestrahl vom Gestern ins Morgen gleicht. Die Figur darauf hat ihre jeweils spezielle Umfeldbeziehung. Durch die Reflektion des Betrachters erhält sie Sinn und Bedeutung.

Anfang und Ende dieses Balance - Aktes entziehen sich uns. Jeder Anfang ist auch ein Ende, - jedes Ende wiederum ein Neubeginn. Meine Wandbilder imaginieren ein unendliches Raumgerüst, das an jedem Ort seine eigene Bestimmung erhält. Die Kreuzwege sind für den Betrachter Standortbestimmungen und gleicherma§en eine Möglichkeit, den eigenen Weg zu ändern. Das Ungleichzeitige in der räumlichen Gleichzeitigkeit des Geschehens legiert sich zu einer neuen Wirklichkeitserfahrung. Quelle: www. hubertus-von-der-golz.de

Organisatorischer Rahmen, Eigentümer

Eingeladener Wettbewerb der Wohnungbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe)

Kooperationen

Diskussion

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