Jim Avignon

Aus Publicartwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arbeiten in dieser Bibliothek

Ohne Titel; Jim Avignon

Biografische Angaben

Jim Avignon ist eine Kunstfigur - die Angaben zur Biografie bleiben daher ebenso vage wie variabel.

Geboren 1961 als Christian Reisz, in Karlsruhe oder in Schweden, Zivildienst in Mannheim, ausgebildet zum Bäcker oder zum Schulbusfahrer, ist Autodidakt, lebt und arbeitet in Berlin und Brookly/NY


Ausstellungen und Auftritte (Auswahl):

1992 drei wöchige Liveperformance anlässlich der documenta 9, Kassel. Uneingeladen malt Jim Avignon täglich ein großes Bild um es abends vor Publikum wieder zu zerstören

1993 Club der Verlierer, Berlin. „cutout and takeaway“ - Ausstellung

1995 Auftrag Gestaltung Surfbretter für die Zigarettenmarke „West“ anlässlich der Surfweltmeisterschaft Sylt

1995 „get rich with art“, Kunsthalle Schirn Frankfurt. Direktverkauf von 800 Originalen, die sofort von den Besuchern mit nach Hause genommen werden können.

1995 „Kuratorkiller“, Lowpricegalerie in Berlin

1995 U - Kunst; Club und Galerie anlässlich der documenta X zusammen mit der Berlin-Tokio Galerie, Berlin

1996 Auftrag Entwurf zur Gestaltung The Artists - Swatch Künstleruhr GK 230 "Pop Bones"

1998 „Stereotypes in Monoland“, Oberwelt e.V. Stuttgart

1998 Auftrag Entwurf eines Pop Art Motivs für das Seitenleitwerk von Flugzeugen der DBA. 1997 - 1999 versah die Airline British Airways seine Flugzeuge mit Darstellungen von Künstlern und Designern aus verschiedenen Ländern.

1999 Kunstmuseum in Thun/CH

1999 „Die Muse Musik“, Galerie Wewerka, Berlin

2000 „TV made me do it“, Galerie Schüppenhauer, Köln

2003 „Common sense“ Galerie Schüppenhauer, Köln

2004 Galerie Revolver Düsseldorf

2004 Its not easy being easy galerie asperger, Berlin

2004 anlässlich der Wiedereröffnung des Berliner Olympiastadions Auftrag für den Entwurf eines Spielfeldgroßen Gemäldes – ein Wahrzeichen Berlins im popbunten Stil mit Figuren, deren Köpfe als einzelne Stoffteile beweglich sind - auf mehreren Stoffbahnen, das von 132 Sportlern ins Stadion getragen wurde

2005 Galerie Schüppenhauer Berlin

2006 Galerie Wagenmeister, Basel/CH

2007 Iguapop Gallery, Barcellona/ES zus. mit Txarly Brown


weitere Gestaltungen für Rover, Absolut Vodka, Gestaltung eines Kochbuches u.a.m.

weitere Aktionen und Auftritte in Clubs, zur documenta X oder zur Love Parade Berlin


Seit 1997 tritt Avignon unter dem Namen NEOANGIN als 1 Mann Heimelektronikband auf und brachte mehrere CDs mit elektronischer Musik heraus. Der Name Neoangin ist laut Avignon eine Anspielung auf die gleichnamigen süßen Halsschmerztabletten.

Cds von Neoangin:

"Musik für Kinder" 1997

"Musik für danach", 1998

"Its so easy to fall apart" 1999

"a friendly dog in an unfriendly world" 2001

"unhappy house" 2004

"scratchbook" 2006.


Zusätzlich gibt Jim Avignon Bücher sowie ein Magazin „Attak/delay“ heraus und veranstaltet zusammen mit Fehmi Baumbach die „who is afraid of friendly capitalism lounge“ in Berlin.

2003 lief auf 3sat der Dokumentarfilm „Die Welt des Jim Avignon“


Ausgewählte Literaturhinweise

Jim Avignon "TV made me do it", Verbrecher Verlag Berlin, 2000

Gebunden Hardcover, 120 Seiten vierfarbig, ISBN 3-9804471-5-4


"Welt und Wissen", Verbrecher Verlag Berlin, 2003

Taschenbuch 183 Seiten, ISBN 3-935843-16-X